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News, Satire, Geschichten und Wahnsinn aus dem Alltag.

Interview – Odyssee 2020 CW02

Letzte Woche habe ich schlussendlich mit dem großen Sterben aufgehört, was mich selber zum Nachdenken einlud, mal kurz zu hinterfragen, worum es mir eigentlich geht – also:

„Worum geht es dir?“

„Mir? Hm, gute Frage.“

„Ja, dir.“

„Mir geht es um Sinnhaftigkeit meiner Zeit.“

„Okay, was meinst du damit?“

„Naja, dass ich mit meiner Zeit etwas Sinnvolles….“

„Schon klar, ich denke wir können ein wenig das Tempo erhöhen, immerhin kennen wir uns.“

„Indeed!“

„Okay, was zum Beispiel ist etwas Sinnvolles für dich?“

„Ich reise gerne. Neugierig bin ich auch. Alles möchte ich verstehen. Zum Beispiel…“

„Warte kurz: Also reisen und lernen? Was noch?“

„Halt mal, wir machen das ganz anders, es fängt an mich zu langweilen, daher…“

„Was, jetzt schon? Wir haben doch eben erst….“

„Ja und? Und wenn schon, wir machen das anders, ich wusste schon immer, dass ich ein großer Freund der Mäeutik bin, dass ich sie im Grunde mein Leben lang……“

„Der was? Wie heißt das, Mä….?“

„Ist nicht wichtig, erklär ich dir später, pass auf: Unser Tag hat 24 Stunden, nicht wahr?“

„Hey Moment, erklär mir erst mal….“

„Nein, können wir später Machen. Oder kannst du selber nachlesen, los jetzt, komm schon…“

„Ausnahmsweise! Aber freundlich ist anders, das ist dir hoffentlich…..“

„Ich habe nie gesagt, das sich freundlich bin, im Gegenteil. Man zählt mich nicht zu den Netten. Also, weiter, wir waren bei den 24 Stunden, d’accord?“

„Na klar, blöde Frage, wie soll ich….“

„Sie ist nicht blöd, wirst du gleich merken. Wie viele Stunden Schlaf brauchst du so im Mittel, sechs, sieben, acht oder wie oder was…?“

„Sieben wären schon gut, warum…?“

„Okay, bleiben uns 17h übrig. Wieviel Zeit investierst du für Aufstehen, Anziehen, Umziehen, auf Klo gehen und dich Bettfertig machen, wie viel?“

„Wie bitte? Keine Ahnung…“

„Ey, keine Ahnung ist die einzige Antwort die nicht akzeptiert wird, wen sonst, wenn nicht dich soll ich fragen, deine Mutter? Also, noch mal, wie lange?“

„Na, warte, lass mich mal nachdenken, na vielleicht 1h Stunde?“

„Eine nur? Das glaubst du doch selber nicht. Siehst du was passiert? Du hast keine Ahnung, womit du deine Zeit, dein Leben verbringst. Ich fragte nach Allin, schon vergessen?“

„Okay, okay – sagen wir zwei Stunden. Ja, das ist vermutlich realistischer glaube ich, weil…“

„Kapiert, also bleiben uns noch 15 Stunden vom Tag übrig, richtig?“

„Genau!“

„Gut, wieviel Zeit nimmst du dir für deine Mahlzeiten? Sind sie dir wichtig? Oder ist essen für dich nur eine Notwendigkeit?“

„Hm, eigentlich ist Essen und Trinken mir schon wichtig, doch. Ich würde sagen, dass ich mir Zeit dafür nehme und gerne genieße, warum…?“

„Na komm, da kommst du selber drauf, oder?“

„Achso, okay. Ja, kapiert. Wieviel Zeit, lass mich mal nachdenken. So als Jahresmittel, Urlaub und so nicht mit hinzugezogen, okay?“

„Wie du willst, es ist dein Leben.“

„Bestimmt weitere zwei Stunden.“

„Okay, merkst du was? Wir sind bei 13 Stunden angelangt. Wie ist das mit Sport? Bewegst du dich, oder sitzt du nur noch rum und wartest, dass die Knochen einrosten?“

„Klar, mache ich Sport. Vielleicht pro Tag eine weitere Stunde…..?“

„Okay, macht 12h als Rest. Merkst was? Schon 50% des Tages ist rum, ohne dass wir von Arbeit, Hobbys, Familie, Einkaufen oder deinen großen Träumen und Zielen gesprochen haben…“

„Wie krass!“

„Genau, hin und wieder macht es Sinn da hinzuschauen. Also, weiter geht‘s. Was ist dir wichtig im Leben? Du sprachst von Sinnhaftigkeit. Bis jetzt haben wir nur davon geplaudert, dass…..“

„Liebe und Leidenschaft finde ich….“

„Jetzt wird es gemütlich, also Partnerschaft, Freunde, Familie….“

„Genau. Teilen finde ich grundsätzlich schön, aber damit meine ich…“

„Nicht nur Partnerschaft, sondern teilen mit Menschen im Allgemeinen…“

„Absolut! Mit den Menschen teilen, die mir wichtig sind bedeutet für mich, zusammen eine höhere Frequenz als alleine zu haben. Man spürt das sofort, wenn man mit jemandem zusammen ist. Entweder fühlt man sich wohl, oder nicht. Dazwischen gibt es genauso wenig, wie halb-schwanger sein!“

„Siehst du?“

„Was?“

„Wir sind immer noch nicht bei Hobbys und Arbeit. Kommen wir da heute noch hin, oder machen wir das ein…..?“

„Nein, nein. Machen wir alles heute, ich wollte nur sagen, dass….“

„Wenn du das heute machen willst, müssen wir etwas gezielter vorgehen, weil du mir sonst wieder ausbrichst und wie ein Jeck hin und her hüpfst. Also, womit willst du…?“

„Stimmt. Ich muss mich….“

„Natürlich, also wieviel Zeit wendest du….?“

„Halt mal, so haben wir nicht gewettet…..“

„Was meinst du..?“

„Wir reden von meinem Leben. Wir wollen doch mein Wertvollstes nicht zu einer rein zeitökonomischen Rechnerei verkommen lassen, oder was?“

„Nein, natürlich nicht. Aber letztendlich ist alles eine Frage der limitierten Lebenszeit, die uns allen bleibt. Stell dir vor, du hättest die Diagnose Krebs, mit maximal einem Jahr Lebenserwartung. Was würdest du tun?“

„Das ist ein böses Beispiel. Wie soll ich mich…“

„Ist es das? Warum? Was ändert es, wenn du dein Ende weißt, oder nicht weißt? Warum würde sich was für dich ändern? Würdest du nicht grundsätzlich die für dich wichtigsten Dinge deines Lebens, an jedem deiner Tage tun, als könnte er dein Letzter sein? Und wenn du das nicht tust, wie kannst du jemals etwas anderes getan haben, wo du dein Ende nicht kennst?“

„Ich finde das ein ziemlich schweres und ernstes Thema. Können wir nicht von etwas Fröhlicherem…?“

„Warum ist dein Ende etwas Trauriges für dich? Wir reden nur davon, was dir im Leben wichtig ist, weil du damit angefangen hast, sinnhafte Dinge in deinem Leben tun zu wollen. Also, was würdest du tun, wenn du nur noch ein Jahr zu leben hast? Denn in Wahrheit musst du so handeln, weil du dein Ende nicht kennst. Los doch, erzähl mal…“

„Hm, vermutlich würde ich mich nur noch auf die Dinge konzentrieren, die mir eine Herzensangelegenheit sind und die mir restlos gut tun.“

„Nicht schlecht. Das setzt voraus, dass du weißt, welche das sind, was wiederum voraussetzt, dass du wissen musst, wer du bist und was du brauchst, um dich wohl zu fühlen. Weißt du all das…?“

„Ich meine schon. Bücher sind mir wichtig. Zum Lesen und meine eigenen. Reisen muss ich deswegen, viel rumkommen, weil die Abwechslung mir und meiner Neugier gut tut und weil sie mich inspiriert…“

„Klingt überschaubar, wenig ausgefallen. Sonst nichts? Das war es?“

„Natürlich macht all das mit einer Partnerin mehr, manches macht dann doppelt viel Spaß. Aber ja, mehr ist es nicht.“

„Wow! Und? Klappt das, bekommst du alles unter einen Hut, oder hättest du gerne mehr Zeit..?“

„Jetzt muss ich vorsichtig sein, was ich meine, spüre, denke und sage….“

„Warum, was ist los…?“

„Broterwerb brauchen wir alle, damit wir ein Dach überm Kopf und einen halbwegs gefüllten Kühlschrank haben. Sollten manche dem nicht nachgehen müssen, so stellen sich am Ende die gleichen Fragen, nämlich, was machen wir mit der kurzen oder langen Zeit, je nachdem, wie sie uns vorkommt – was?“

„Und was fiel dir jetzt schwer, bei dieser Unterhaltung? Die war doch recht kurzweilig…..“

„Na komm. Immer kommst du mit so ernsten Themen. Kannst du nicht mal mit was Leichtverdaulichem antanzen? Muss es immer diese schwere Kost sein?“

„Du meinst Ablenkung, Entertainment, Müßiggang…?

„Ha, das hatte ich nicht erwähnt….!“

„Was?“

„Müßiggang. Den lasse ich mit in meinen Tag einfließen, in dem ich mir viel Zeit für die Dinge nehme, um mich meinen Tagträumereien hingeben zu können. Macht bestimmt eine Stunde pro Tag, mindestens…“

„Dann sind wir also bei 11 Stunden. Jeden Tag hast du den?“

„Naja, schon, würde ich sagen. Zumindest nehme ich mir das vor und versuche genug kreative Inseln im Meer des Alltags stehen zu lassen, um sie zwischendurch aufzusuchen…“

„Finde ich gut, dass du das….“

„Natürlich gelingt mir das nicht jeden Tag. Aber ich versuche…“

„Darum geht es, dass du es ständig…..“

„Genau, sehe ich auch so…..“

„Lass uns noch mal zusammen auf den Tod schauen….“

„Warum denn das nun wieder, wir haben doch eben…?“

„Weil du eine wichtige Frage nicht beantwortet hast, vielleicht weil du nicht kannst, oder nicht willst. Genau das will ich herausfinden. Also, wenn du….“

„Manchmal kannst du ganz schon nerven…..“

„Hatten wir nicht am Anfang verabredet uns konzentrieren zu wollen, um…?“

„Okay, okay. Hast Recht. Hatten wir gesagt. Welche Frage….?“

„Was würdest du tun, wenn du nur noch ein Jahr zu leben hättest….?

„Hm, keine einfache Frage……“

„Lass dir Zeit, aber nicht zu viel. Geht alles von deiner Lebenszeit ab….!“

„Ist natürlich nur hypothetisch, ist klar oder? Wie sich das anfühlt, wenn man so eine Diagnose bekommt, wissen nur jene, die das erleben mussten. Ich glaube ich würde nichts anderes machen als heute…“

„Tatsächlich? Alles gleich, nichts würdest du ändern….?“

„Ich glaube schon. All meinen Ballast habe ich bereits vor Jahren über Bord geworfen. Übrig geblieben ist, was ich mit dir geteilt habe. Nein, ich würde nichts anders machen……“

„Und was ist mit Zeit? Hast du genug Zeit für die Dinge, die dir….?“

„Können wir das bitte auf nächstes Wochenende verschieben? Irgendwie langt es mir jetzt, meinst du nicht?“

„Hm, gerade bin ich mir unschlüssig, wer hier eigentlich Chef ist, ich, deine Vernunft, oder du, das Es und Über-Es…?“

„Ist das wichtig? Langt nicht, dass einer von uns beiden keinen Bock mehr hat….?“

„Und jetzt? Was willst du machen? Dich ablenken, oder was….?“

„Naja, keine Ahnung. Vielleicht will ich mir darüber keine Gedanken machen und mich von dir die ganze Zeit ausfragen lassen. Manchmal will man einfach nicht denken, oder spüren, sondern einfach nur sein..“

„Echt?“

„In echt!“

„Na gut. Wollen wir uns dann für nächstes Wochenende schon einmal…?“

„Können wir das nicht offen und ungeplant auf uns zukommen lassen…?“

„Naja, schon. Aber da unsere Zeit knapp ist, dachte ich, dass es dir….!“

„Schluss jetzt! Geh zurück auf deine dunkle Jang-Seite……“

„Na gut. Bis später….“

„Tschüß….“

 

Odyssee 2020

Heute morgen, so zwischen dem zweiten und dritten Eigelblöffel, fragte ich mich, ob sich in 2020 irgendetwas anders anfühlt. Bis jetzt noch nicht, würde ich tendenziell sagen. Doch wenn ich ehrlich bin, müsste ich zugeben, dass ich keine Ahnung habe. DAS ist das einzige, was ich schon seit Jahren sage – das ich nur weiß, dass ich nichts weiß – und ehrlich gesagt, ist es bis heute nicht anders geworden, eher umgekehrt. Mein Nichtwissen ist mit jedem kleinen Baustein gewachsen, den ich mir mühsam erschließen durfte. Komisch, nicht wahr? Oder ist es gar natürlich?

Wenn wir uns bemühen Vernunft.- und Wahrheitsliebend vorzugehen, landen wir zwar bei vielen Dingen, die uns die Wissenschaften hinterlassen haben, von denen wir jedoch, sein wir mal ehrlich, kaum bis wenig verstehen weswegen wir es zu Recht nicht „Unser Wissen“ nennen können, weswegen sich ein „ich weiß…..“ per-se verbietet. Ich kenne Werner Heisenberg, auch was er im Groben gemacht hat, aber wissen tue ich es nicht. Und ob ich der langen Liste, Sigmund Freud, sowie eine Unmenge weiterer kluger Köpfe hinzufüge, wird sich nichts daran ändern, eher im Gegenteil.

Wir müssen uns auch nicht gleich mit der Gretchenfrage peinigen, die für sich genommen schon so schwer ist, dass sie einem jahrelang, ach was rede ich, ein ganzes Leben im Bauch liegt. Stattdessen können wir es mit etwas Schlichtem versuchen, mit einer einfachen Verabredung. Anhand dieses Beispiels, möchte ich zeigen, was uns, nach meinem Dafürhalten, in den letzten Jahrzehnten, eher mehr, statt weniger, abhanden-gekommen ist – betrachtet es als Teaser, als Entrée für das junge und frische Jahr 2020.

Eine Verabredung, zum Beispiel, zum Dinner. Machen wir es uns nicht zu schwer, indem wir ein Dinner mit der Familie, gar unseren Eltern wählen, sondern unter Freunden. Man verabredet sich „gegen 18:00 Uhr“ um einen gemeinsamen Aperitif zu trinken und um auf das neue Jahr anzustoßen. Bei der Verabredung mit dem wichtigen Schlüsselwort „gegen“ kann man schon sehen, dass es sich vermutlich um Menschen handelt, die beide über 40 Jahre zählen. Utopische erscheinende Präzision, wie die Nutzung des alternativ verwendbaren Wortes „um“, das eine selten anzutreffende Klarheit und nicht interpretierbare sprachliche Reinheit vorlebt, verwandelt solch simple Alltäglichkeit in nahezu 100% aller Fälle in unerfüllte Wünsche, Hoffnungen und Erwartungen, die wir wie Fallobst, verfault und vergoren aufheben können, was impliziert, dass wir wieder einmal, nicht gut genug, oder schlicht, zu spät waren.

Daher ist anzunehmen, dass die beiden, vermutlich recht menschlichen Individuen, die sich erfolgreich auf „gegen“ geeinigt hatten, bereits ein gewisses Maß an Weisheit und Lebenserfahrung besitzen, oder, für den Fall, dass sie jünger sind, was man mit großer Freude, nicht ausschließen kann, ein überdurchschnittliches Maß an Reife mitbringen, ohne überreif geworden zu sein. Wenn wir also davon ausgehen, dass wir zwei menschliche Individuen vor uns haben, die sich zu einem gemeinsamen Dinner, „gegen“ 18:00 verabreden, bleibt die Frage im Raume stehen, was das bedeutet.

Sprache, ist nämlich, besonders die Deutsche, ein solch scharfer Skalpell, dass wir meist zu unbedacht damit umgehen. Die faktuelle Wahrheit, sich auf „gegen“ 18:00 Uhr verabredet zu haben, bietet nämlich ein gewaltiges Maß an Flexibilität und Bewegungsspielraum, der nur dann halbwegs erfolgreich ist, wenn beide Vertragspartner, das gleiche Verständnis haben – was in aller Regel, niemals vorher abgeglichen worden ist, wenn wir ehrlich sind.

Nun werden sich wieder viele an den Kopf fassen und fragen, was das Ganze soll – vielleicht täusche ich mich auch. Hintergrund ist, dass wir zu schnell sagen „ich weiß“ – ich spreche hier für mich selbst. Die oft verwendete Floskel „ich weiß“, wird von uns in Wahrheit meist unbewusst genutzt, weswegen wir es mit großer Wahrscheinlichkeit, zu häufig anwenden. Einen großen Teil meines Lebens habe ich nämlich damit zugebracht, die andere Seite zu verstehen, was mir, heute traue ich es mir zu es in aller Ehrlichkeit zum Ausdruck zu bringen, so gut wie nie, ich wiederhole, so gut wie NIE gelungen ist.

Egal welches Wort verwendet wurde, habe ich alle Wirklichkeiten in meine Realität erleben und kosten dürfen. Mal war ich „um“ 18:00 Uhr da, der Besuchte war noch gar nicht zuhause, bis hin zur „gegen“ 18:00 Uhr Dinner-Verabredung, bei der das Essen seit Punkt 18:00 Uhr auf dem Tisch stand, was einen erahnen lässt, dass es bei meinem Eintreffen „gegen“ 18:15 bereits lauwarm bis kalt war, was nicht nur für lautstarke Entrüstung sorgte, sondern auch in Wutausbrüche der Gastgeber endete, die nur mit größter Mühe und mit dem Hochhalten der allgemein gültigen Menschenrechte der Vereinten Nationen davon abzuhalten waren, in physische Gewalt auszuufern. In seltenen Fällen wurden volle Weinflaschen nach mir geworfen, denen ich nur mit größter Mühe ausweichen konnte. Die Weinflaschen-Werf-Vorfälle zähle ich übrigens zu den „nicht gewalttätigen“, für den Fall, dass hier Klarheit vermisst wird.

Was kann uns das sagen? Für meinen Teil, dass wir Worte mit unterschiedlichen Inhalten besetzen. Außerdem kommt dazu noch die genutzte Oberfläche des Wortes – hier spreche ich vom Unterschied zwischen, was „meint“ man und was „sagt“ man. Wenn jedes Wort also zwei Eigenschaften besitzt, Inhalt und Oberfläche – wie sehr vergrößert sich die Komplexität, wenn ich ihr Umfeld, ihren Kontext, Stimme und Körpersprache hinzuziehe? Lassen wir mal die physischen Komponenten weg, belassen wir es bei der reinen schriftlichen Form. Also die Wortumgebung und Kontext fügen wir hinzu. Damit können wir recht fundiert sagen, dass jedes Wort von einer vierfachen Komplexität umgeben ist, ohne dass wir begonnen haben zu kommunizieren.

Von den menschlichen Komponenten, wie geht es mir während ich schrieb, oder dem / der / den Besuchten? Wie ist das werte befinden? Geht es mir gut, oder schlecht? Bin ich frisch verliebt, oder frisch getrennt? Was für Dinge sind vorher geschehen und lustwandeln in unseren Köpfen herum? Welches Stress-Niveau haben wir, beeinflusst durch Gesundheit, Beruf, Umwelt und Lebensrituale? Je länger wir darüber nachdenken, stellen wir fest, dass es offenkundig mehr als vier weitere Komplexitätsebenen und Faktoren gibt. Natürlich können wir mit diesem Wissen jetzt nicht wie ein Großrechner, alle Wahrscheinlichkeiten durcharbeiten, um einen einfachen Satz, eine alltägliche Verabredung zu tätigen – mitnichten.

Aber es kann uns daran erinnern, dass wir in unserer Zwischenmenschlichen Kommunikation eine Menge Geduld, Gelassenheit und Respekt benötigen, um miteinander friedlich und harmonisch zurecht zu kommen. Wenn ein Mensch der mich mag, vielleicht sogar mehr als das, wenn Menschen aus alltäglichen Gründen, zu solch einer breiten Spanne von Regungen fähig sind, bei Menschen die sie mögen, vielleicht lieben, was wundert uns dann irgendeine Gewalttat auf diesem Planeten? Das Morden und Töten ist unser Alltag, egal ob selbst verübt oder durch fremde Hand.

Was schlummert alles in uns, wenn wir selbst mit dem geliebtem Menschen gewaltvoll umgehen, egal ob rein verbal oder gar physisch? Genau – Alles! Was Liebreizendes und etwas Zerstörerisches. Krieg und Frieden, Liebe oder Hass. Immer beides zur gleichen Zeit. Wenn ich möchte, dass Menschen mit mir gut und achtsam umgehen, dann muss ich zuallererst Gleiches mit ihnen tun – ich muss den ersten Schritt wagen, oder ich kann mein Leben lang vergeblich darauf hoffen.

Was das alles mit 2020 zu tun hat? Das schauen wir uns später an…..

 

Jüngstes Gericht – Odyssee 2019 letzte Woche

Langsam und still gleitet das Jahr hernieder, legt sich schlafen, um nie mehr zu erwachen. Wie ist es, jetzt im Sinkflug befindend, den Wirbelschleppen der vielen Wochen und Monate hinterherzusehen, wie sie an uns kleben, wild flatternden Bannern gleich, vom Flug der Welt unaufhaltsam von Dannen geschleppt.

Grund.- und schuldlos geboren als niemand kommen wir, treten ins Licht der Welt, ohne uns selbst, Raum und Natur erkennend, gar verstehend. Wilden Tieren gleich, um unseren kleinen Funken ringend, als wären wir die Sonne selbst, die Furcht vor der großen Dunkelheit bis hinein ins Knochenmark spürend.

Panischer Hase auf der Flucht vor dem bösen Wolf, dem der Magen knurrt. Wie mag des Häschens Welt wohl sein, wenn es während des panischen Hakenschlagens den hungrigen Atem des Wolfes hinter sich spürt? Was mag dem Wolf durch den knurrenden Magen gehen, wenn er an Leben und Jahr denkt? Oder sind wir gar neutrale Beobachter, die diese bezaubernd-schöne Allegorie zufrieden beobachten?

Sind wir Jäger, Gejagter oder Beobachter, am Flusse des reißenden Stromes, den manche Leben nennen? Camus fand die Welt absurd. Satre vermutlich grotesk, als er sich im Nichts verlor. Und wir selbst? Wie finden wir es? Schön? Oder eher nicht? Erwarten wir ein buntes tolles neues Jahr? Wenn ja, wie gefällt uns das Zurückliegende? Ein großer Jahrgang, oder eher ein durchschnittlicher, nicht so angenehmer? Wer hat dominiert, Ying oder Jang?

Wenn man krank ist, wünscht man sich nichts sehnlicher, als Gesundheit zurück. Hat man sie, dauert es drei Monate, bis die Freude darüber längst vergessen und zurückgestellt, in die Regale des Alltäglichen einsortiert. Hüpften wir anfangs noch wie fröhliche Kinder herum, schleichen wir heute längst wieder still durch die grauen Gassen, gefangen im selbstgebauten Getriebe, alltäglicher Einerlei.

Gewaltig groß und mächtig ist 2019. Schwer beladen und bewaffnet, wie ein Flugzeugträger und Kanonenschiff, à la Bismarck. Und genauso, wie das ehemals stolze Schlachtschiff, das in Hamburg bei Blohm & Voss vom Stapel lief, wird 2019 untergehen, im Nebel der jüngsten Geschichte, bis bald nur noch ein vager Schatten schemenhaft erahnen lässt, wie sehr wir gerungen, gekämpft, gefeiert, geliebt und gelitten haben.

Möge die Reise weitergehen, so lange Hufen mein Doppelgespann ziehen mögen, der Kutscher des Lenkens nicht müde und unsere Räder sich mit Freude drehen lassen – mag sie weiterziehen, wohin uns Wind, Sonne, Mond und Sterne leiten mögen – dorthin, wo sich Menschen, Tiere und Natur zuhause fühlen und um die Wette lachen und weinen.

 

 

Digitale Transformation – Odyssee 2019

Eben beim Frühstück kamen sie mir hoch, die Unwörter des Jahres. Digitalisierung und Transformation. Wie Fliegen auf Scheiße, springt unsere übergeschnappte Welt auf diesen Hype. Jeder ist digital unterwegs. Irgendetwas ist jeder am Transformieren. Der eine im Business, der nächste Privat und der Übernächste sein ganzes Leben.

Ich für meinen Fall gehe da nicht so weit. Analoger Mann in digitaler Welt, trifft auf mich mehr zu. Nicht weil ich negativ, gar pessimistisch oder unmotiviert bin, im Gegenteil. Optimist bin ich, zwar ein kritischer, aber ein echter Fall von Halbvollglas-Charakter. Neugierig bin ich auch. Alles will ich wissen. Alles und sofort. Geduld habe ich auch, aber nicht mit der Gießkanne, über alles gleich verteilt. Eher gezielt ausgesucht.

Gestern habe ich ein wirklich disruptiven, spannenden Transformationstag gehabt, in dem ich in die hochverdichtete braune, dampfende Masse der Digitalisierung getreten bin, ohne es zu merken. Seit gestern habe ich den Beweis, dass die Digitalisierung uns eventuell bereits entglitten ist. Nein, nein, nicht wie Dorothee Bär, die Staatsministerin im Bundeskanzleramt es gerne hinstellt, dass wir Acht geben müssen, die Daten der Bürger zu schützen und sie im Auge zu behalten. Wieso nur die Daten? Wieso nicht den ganzen Bürger, frag ich mich? Seit gestern habe ich die Antwort. Mir drängt sich dei Vermutung auf, dass Bürger das Medium der Digitalisierung, nicht das Zentrum sind, um das es geht.

These1: Beeinflusst die Digitalisierung meinen Alttag? Wenn ja, wie? Verbessert, oder verschlechtert er sich? Stagniert er gar? Heranführung1: Meine braunen Lieblings-Stiefel sind kaputt. Glatt in der Mitte gebrochen. Leider habe ich vergessen, ein Foto zu machen. Nun gibt es in Deutschland die Handwerkerinnung. Bereits seit hunderten von Jahren. Mehr als fünfzehn Gewerke gibt es. Für Kraftfahrzeuge, Zimmerer, und natürlich Schuhmacher.

Zu Letzterem gehe ich immer dann, wenn meine Schuhe einen Plattfuß haben und wenn ich neue Birki‘s brauche. Ihr wisst schon Birkenstock Sandalen. Früher nur von Hippies, Religionslehrern, Aussteigern und Jointrauchern getragen, heute hip und chick, seit Hollywood darin rumstolziert. Was das mit Dorothee zu tun hat? Schauen wir mal.

(Info & Anliegen zugleich: Liebe Frau Bär, ich finde es super, dass es sie gibt – aber ich rege an, noch mal ein wenig auf ihrem Mandat herum-zu-meditieren, da es mitnichten um digitale Daten der Bürger geht, sondern um die Frage, wie das Leben der Bürger durch Digitalisierung verbessert wird – UND – ich betone es noch mal in aller Bescheidenheit – UND – um Aufzuklären, welche Verantwortung der Bürger darin hat – nicht theoretisch, sondern praktisch, im Alltag!)

These2: Setzen wir Menschen moderne Technologien gezielt und effizient ein? Oder schlagen wir über die Stränge, indem wir neue Gadgets für alles Mögliche verwenden, weil es in aller Munde und daher unsere Standardantwort und Allzweckwaffe ist? Heranführung2: Seit Monaten ist Herbst. Nein, nicht seit 1977. Seit Oktober verlieren die un-digitalen, völlig natürlichen Bäume ihre Blätter.

Seitdem hat man den Eindruck in Vietnam oder Kambotscha zu leben – ich zumindest – denn seit dem das erste Blatt hinuntergefallen ist, verpesten laut brummende Laub-Gebläse Nasen und Gehöre, dass die buchstäbliche Schwarte kracht. Erst einmal trägt der arme Blatt-Operator ca. 5-10Kg extra auf der Schulter, verbrennt fossile Kraftstoffe und verpestet seine eigene Luft, die er einatmet, anstelle die alte Methode zu wählen, die für den Körper gesünder ist, wenn man sich beim Haken mit den Seiten abwechselt.

Zurück zu Heranführung1: Ich also hin zu Schuhmeister Stehle in Lütjensee. Er und seine Frau führen ihren Laden dort seit 40 Jahren. In Zahlen: Vierzig! Der Gute Meister Stehle sieht einem aus Entfernung an, ob man Einlagen braucht, oder ob man Schwierigkeiten mit seinem Bewegungsapparat hat, mindestens so gut wie ein Orthopäde, was daran liegt, dass er auch ein staatlich geprüfter Orthopädie-Schuhmeister ist. Natürlich hat er seit fast 40 Jahren – in Zahlen FAST 40 Jahren – Birkenstock Sandalen angeboten, weil die tatsächlich voll gut sind, ey!

Als ich also zum gefühlt hundersten Mal das Geschäft betrete, springt mich zuallererst die gähnende Leere an, die im Geschäft herscht. Herr und Frau Stehle sind so freundlich und nett wie eh und je. Tür öffnen, eine Klingel schellt, bring-bring. Ich trete ein.

„Moin. Ich habe zwei Anliegen. Schauen sie mal. Ist glatt in der Mitte gebrochen. Können Sie das reaprieren, Herr Stehle?

„Na sicher. Zeigen Sie mal. Ja kein Problem. Und das Zweite?“

„Ich brauche neue Birkenstock-Sandalen. In Größe 45, schwarz, ich glaube das Model heißt…“

„Nee, dass wird leider nichts!“

„Wieso denn das….?“ Sprachlos bleibt mir der Mund offen stehen.

„Birkenstock beliefert uns seit 2015 nicht mehr…….“

„Wie meinen Sie das, beliefert…..Birkenstock will nicht mehr, dass Sie deren Schuhe verkaufen…?“

„Doch schon, aber seit Kurzem, wollen die, dass wir ein Schuhsortiment im Wert von 10.000 Euro kaufen, sowie vorab benennen, welche Modelle darin enthalten sind, obwohl wir doch gar nicht wissen, welche Schuhe sie als Kunde wollen….“

„Häh…? Was soll denn der Quatsch…? Seit vierzig Jahren…..“ Herr Stehle unterbricht vehemennt.

„FAST vierzig Jahre. Seit 2015 nicht mehr……“

„…okay, FAST vierzig Jahren, verkaufen sie Birkenstock und jetzt auf einmal nicht mehr….?“

„…Naja, die haben früher ein großes Lager gehabt, um alle Schuhe für Sie als Kunden bereit zu haben, damit sie jederzeit alle Modelle bekommen…….“

„Ach so und jetzt verlagert man die Lagerkosten einfach, indem man vorab liefert und die Ware dann bei Ihnen steht, inklusive Vorkasse…?“

„So in etwa.“

„Hm, das ist ziemlich einseitig, finden Sie nicht?“

„Wem sagen Sie das….“

„Oh, ich sehe sie schließen am 24.12. für Urlaub? Schön. Bleiben Sie hier oder fahren Sie…..“

„Kein Urlaub. Wir schließen…….“

„Wie, Sie schließen? Klar schließen Sie, ist ja Weihnachten….“

„Sie verstehen nicht, junger Mann. Wir schließen unser Geschäft. Feierabend. Schluss. Ende.“

„Ja, aber, haben Sie keinen Nachfolger?“

„Nein, wo denken Sie hin? Handwerk will heute keiner mehr…..schon gar nicht hier draußen!“

„Wie meinen Sie das? Will keiner? Sie haben doch immer gut zu tun…..“

„Natürlich. Aber die jungen Leute wollen in die Stadt. Außerdem gibt es heute Online-Schuhläden. Wer repariert denn heute noch? Man geht mit der Mode. Kauft flott über das Internet….und fertig. Was meinen Sie, wieviele sich bei mir beraten lassen und dann im Internet bestellen….viele…..“

„Aber das ist doch das Gegenteil von Nachhaltig, wenn ich mehr wegschmeiße als repariere? Ich will doch den Schuh anprobieren? Wieso bestelle ich Schuhe im Internet? Auf Foto’s sehen die doch anders aus, als in echt? Kapiere ich nicht….“

„Sie denken so, aber die Mehrheit……“ Ich unterbreche energisch, mir schwillt der Kamm.

„Sie sagen, dass viele zu Ihnen kommen, von ihrer Erfahrung und Ihrem Wissen profitieren und dann im Internet Geld sparen, weil es noch dazu bequemer ist…..?“

„…für das erste Ja. Geld sparen, tun Sie im Internet aber nicht. Oft sind die Preise die gleichen. Und ob es bequemer ist, Schube wieder zurückzubringen, wenn sie nicht passen oder den Vorstellungen nicht entsprchen, dass wage ich zu bezweifeln……wir sollten irgendwann alle fünf Jahre Prüfungen ablegen, um den Schein als orthopädischer Schuhmacher zu halten, der kostet 5000€. Außerdem haben sie dann eine gewaltige Adminstrationsmaschine zu füttern, wenn Sie mit den Krankenkassen zu tun bekommen. Ohweh, wenn Sie mal einen Fehler machen. Wir haben uns dann entschieden, aufzuhören, weil es nicht mehr um gute Schuhe und zufriedene Kunden, sondern der neuen digitalen Welt offensichtlich um was anderes, jedenfalls um etwas anderes als uns, geht. Daher fiel uns der Entschluss leicht.“

„Aber, dann gibt es hier auf dem Land keinen Schuhmacher mehr, oder wie sehe ich das…?

„Richtig. Da müssen Sie dann nach Hamburg reinfahren….“

„Und was ist, mit all denen, die nicht mal eben nach Hamburg reinfahren können….?“

„Tja, für die wird es schwerer, Schuhe zu bekommen…….“

„So einfach ist das? Zusammenfassend gesagt: Wachsende Bürokratie im Gesundheitswesen, kombiniert mit bequemen, voll digital-geblitzt-dingste, noch dazu rücksichtslose, ihre Verantwortung als Kunden ablenende Bürger sorgen dafür, dass in Lütjensee, ab 2020 kein Schuhmacher mehr ist, zum ersten Mal, seit bestehen des Dorfes, ist das so?“

„So ist es. Lassen Sie sich doch keine grauen Haare wachsen. Wenn Sie sehen würden, mit was für einen Tunnelblick die Autofahrer hier durch den Ort fahren, da wette ich, dass es niemand merkt, wenn wir weg sind. Erst, wenn jemand mal einen kaputten Schu hat, so wie Sie jetzt….aber ihre Schuhe repariere ich noch. Kommen Sie am 24.12. bis 12:30 vorbei. Das letzte Paar Schuhe, das ich repariere…….“ ich ringe nach Worten….

„Ja……………. ! Will sagen NEIN…..ich bin nicht einverstanden, dass Sie schließen. Und all das, was sie da sagen, lässt mich wütend werden. Um was geht es denn? Um Schuhe. Stattdessen bekommt man klar gezeigt, dass Adminstration, Zahlen und digitaler, vermeintlicher Internet-Komfort wichtiger sind, als die Sache selbst, nämlich, dass ich Schuhe brauche, und welche repariert haben muss…..zum Kotzen!“

„Ärgern Sie sich nicht……“

„Doch, verdammt…..das hat doch nichts mit nachhaltig, vegan und ökologisch zu tun, wenn ich mein Geld zu Internet-Firmen bringe, während die kleinen Händler um die Ecke alle dicht machen…..dann schaffe ich doch meinen eigene Arbeitsplatz übermorgen ab……..kapiert das in diesem Land keiner….wir sehen uns Dienstag, am Heiligen Abend – im wahrsten Sinne….!“

Anmerkung des wütenden Autors: Geschätzte Frau Bär – ich habe mir die Zeit geniommen, Ihre Seite zu besuchen. Ihre Digitale Agenda liest sich ganz gut, allerdings fehlt ein entscheidender Passus. Menschen sollten wieder vermehrt auf dem Land leben und dort arbeiten, um weniger Straßen zu nutzen, die Umwelt weniger zu verschmutzen und um mehr Arbeitsplätze auf dem Land zu erhalten und neue zu erschaffen. Hierfür brauchen wir in der Tat überall ein gut ausgebautes Daten-Netz – Kern des Ganzen muss aber die Dezentralisierung sein.

Städte müssen aufhören zu wachsen, auch um der Mietpreise Willen. Bevor jedoch neue Möglichkeiten wie Startup’s im Ländlichen wachsen, müssen die vorhandenen Geschäfte modernisiert werden. Schlachter, Bäcker, Handwerksbetriebe, Schuhmeister etc. müssen mit ihren Erfahrungen gestärkt und gefördert werden. Man muss ihnen zuhören. Vereinfachen statt verkomplizieren. Der Bürger und seine Bedürfnisse muss im Mittelpunkt stehen, keine Adminstration.

Erfahrene Meister müssen gezielt mit jungen möglichen Nachfolgern zusammengebracht werden. Hier können Sie helfen. Bringen sie die junge digitale Generation mit der analogen zusammen. Schaffen Sie wirklich Neues – auf dem Land, nicht in der Stadt, damit die wachsende Zahl der Rentner ebenfalls die Möglichkeit hat, daran teil zu haben. Zur Zeit verödet das Land auch in Sachen Geschäfte und Unternehmen. Dieser Trend muss aufgehalten werden, im Sinne der Bürger und der Umwelt.

Dies muss das wahre Ziel der Digitalisierung sein udn keine Transformation zum Selbstzweck, als unregulierbares Phänomen. Jedoch bedarf es hierfür einen aufgeklärten Bürger und Konsumenten, der sich seiner Verantwortung bewusst ist. Auch dies ist ihre Verantwortung – Digitale Aufklärung, oder in anderen Worten, die „Digitalisierung und ihre Folgen“

PS: Jetzt muss ich meine Latschen selber reparieren, wo ich keine neuen bekommen – save the Planet!

(siehe Link, Digitale Agenda 2014 – 2017 ab Seite 2 – Einleitung „Digitale Agenda für Deutschland)

http://www.bmi.bund.de/SharedDocs/downloads/DE/publikationen/themen/it-digitalpolitik/digitale-agenda.pdf?__blob=publicationFile&v=4