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Liebe Worte – Odyssee 2021 CW26

04.Juli – D saß im Büro von Hans-Werner, um sein Auto abzuholen. Es hatte ne Inspektion bekommen, nichts Großes, sondern schlicht notwendig, wenn Dinge weiterhin funktionieren sollen.

Sie plauderten ein wenig, während Hans-Werner aufgeregt unter einem Kunden-Auto herumturnte und offensichtlich schon länger und versuchte, einen Schlauch des Ladeluftkühlers in selbigen zu stecken. Zwar gab es einen roten Kopf und reichlich weiß hervortretende Fingergelenke, jedoch leider ohne gewünschten Erfolg.

Irgendwie fehlte eine Dichtung.

Als dann der Kunde zur Werkstatt reinkam und sah, dass der Wagen offenkundig noch nicht abholbereit war, gab es die in Norddeutschland üblichen wortgewaltigen Diskussionen, die letztendlich darin mündeten, dass Fossi – sein wirklichen Namen kannte D nicht – zwar seinen Wagen doch überrraschend mitnehmen konnte, weil Hans-Werner die fehlende Dichtung doch noch fand und alles erfolgreich zusammenbaute, während Fossi überrascht bemerkte, dass er nicht genug Geld mit hatte.

Ihm fehlten fünfzig Euro.

Weil Fossi jedoch von seiner Frau gebracht wurde, begann die Hoffnung in ihm zu brennen, dass sie eventuell die fehlenden Euronen bei sich haben könnte, und weil man sie mit ihrem Audi noch an der langen Auffahrt stehen sah, gab es gute Chancen, dass letzten Endes doch alles zum Besten kommen könnte.

Gesagt getan.

Um seiner Ernsthaftigkeit zu demonstrieren, rief Fossi seine Herzensdame über sein Smartphone an und stellte es hoffnungsvoll auf Lautsprecher, ohne ihr davon zu erzählen.

„Schatz – mir fehlen fünfzig Peseten, um die Rechnung von Hans-Werner abzutalern; hast du eventuell Kohle dabei?“ Erwartungsvoll hoben die drei Männer ihre Augenbauen immer weiter in die Höhe, als könnten sie durch die steigende Spannung das Schicksal unterstützen. Nach einem fauchendscharfen Einatmen der Liebsten rollte die Antwortwelle duch das Handy heran.

„Verpiss dich, du Ficker!“

Als der Kanonendonner dieser brachialen Antwort verhallte, wurde die Verbindung auf der anderen Seit ohne Vorwarnung gekappt. Andächtige Stille flutete die Werkstatt. Stirnrunzelnd und ergriffen standen die drei Männer auf ihren einsamen Inseln, um Fossi’s Smartphone herum, das er wie die gesegneten Oblaten von Papst Franziskus in der tätowierten Hand hielt.

D hätte sich in diesem Moment gerne verkrochen, um Fossi mit Erlebnis und den unzähligen, daraus folgenden Fragen und Zweifeln alleine zu lassen. Was mochte er denken, oder gar fühlen? Was dachte Hans-Werner? Seinem ernsten Gesicht Glauben schenkend, mochte man meinen, dass er gerade in seinen Erinnerungen kramte, ob er ähnliche Erlebnisse erlebt hatte.

Während Fossi immer noch die leuchtende Hostie im Zentrum der drei Männer emporhielt, unfähig sich vor Schrecken und Angst zu rühren, als würde jede mögliche seiner Bewegung eine Kettenreaktion auslösen, über die er weder nachdenken, noch im Voraus reinspüren wollte, dass er sich tief drinnen entschloss, all diese anstehenden weiteren Desaster so weit wie möglich hinauszuzögern und von sich zu schieben.

D kramte währenddessen in seinen Taschen herum.

Völlig überraschend fand er fünfzig Euro, die er gerade im Begriff war hervorzuziehen, als Fossi den Fall mit einem salomonischen Kommentar und einem nicht von dieser Welt stammenden warmherzigen Lächeln zu den kosmischen Akten legte, dass ähnlich müde, aber zufrieden strahlte, wie Tom Araya, nach einem Konzert, an dessen Ende „Angel of death“ auf der Liste stand, und dessen Anfangsschrei Tote auferstehen lassen konnte und den Slayer-Sänger, sowie Fossi, in glückliche Apathie fallen ließ.

„Arschloch kannte ich schon – Ficker ist neu!“

Neger oder was? – Odyssee 2021 CW24

20.Juni – Gleichberechtigung, political correctness und Emanzipation sind wichtige und richtige Werte. Wennglich man bei richtig schon wieder aufpassen muss – eventuell diskriminiert man damit das Falsche oder Böse.

Auch jene dunklen Seiten, haben ihre Daseinsberechtigung, was nicht heißen soll, dass nicht selbst bei diesen wertvollen zu anfangs genannten drei Schwergewichten Grenzen existieren.

Genau an diese stieß D gestern!

Was war geschehen – im schönen Schleswig Holstein gibt es einen Ort, der Negernbötel heißt, was an sich nichts weiter erwähnenswertes ist, wenn nicht ein paar lokale Hansels auf die Idee gekommen wären, der Name könnte eventuell dunkelhäutige Mitmenschen diskriminieren.

Da war es dann aus, mit D’s sprichtwörtlicher Ruhe und Gelassenheit!

Mit einer Schimpfkanonade, die selbst graubärtigen Seebärinnen die Haare zu Berge hätten stehen lassen, schlug seine rechte abgeflachte Hand mit solch lautem Knallen auf den Tisch, dass die Nachbarn über ihm, erschrocken aus dem Fenster sahen, in Sorge, D könnte seinen Gast so stark geohrfeigt haben, dass er nicht nur in den tiefsten Burggraben, menschlicher Eskalation geflogen sein konnte, sondern auch physisch und wahrhaftig in den Innenhof des Wohntrakts, des ehamligen Karmeniterkloster, das D seit nunmehr bald sechs Jahren bewohnt!

Doch nichts von all dem, trafen zu – den griechischen Göttern sei’s gedankt.

Aber es sorgte dafür, dass D sich mit zorngerötetem Kopf ein Herz fasste und sich vornahm, in nicht allzu ferner Zukunft ein Böses Buch zu schreiben, um eine Art Ausgleich zu den vielen Gutmenschen herzustellen.

Es musste doch irgendwo Schutzräum geben, wo man seine Unzulänglichkeiten pflegen, Trash-Metall hören, lauthals fluchen und sexistisches Macho-Verhalten, sowie andere aussterbende Verhaltens-Formen auskosten konnte und die zufriedene richtige Männer von netten und angepassten trennten.

Und so kam es.

D schrieb ein paar knackige Sätze, in denen es nur so von „fucks“ – „pussies“ und „Wichsern“ hagelte, dass er mit jeden weiteren niedergeschriebenem Wort, breiter und zufriedener Lächelte, bis sich eine derart große Erleichterung und Zufriedenheit einstellte, das er sich voller verfickter Überraschung über den bloßen Umstand wunderte, wie sehr sich die sogenannten „kultivierten“ Großstadt-Bohemien vom wahren Leben entfernt hatten.

Offenkundig dozierte man nur noch über das „richtige“ Leben, ohne Selbiges auszuleben.

Alle wollen prachtvoll wohnen, bevorzugt unter sich, während man im durchgeplanten und all-in voll-versichertem klimatisierten Leben, von einem Urlaubs-Super-Deal zum nächsten surft, um das Maximale aus Allem herauszuholen, inklusive dem eigenen Leben –

Fuck’em all!

Valentino – Odyssee 2021 CW06

14.Februar – Angeblich gab es drei heilige Valentinos. Irgend so etwas las D in Wikipedia, als er sich für diesen Tag rüstete. Mittlerweile hatten sich ganze Industriezweige auf dies Ereignis vorbereitet.

Von Blumensträußen, bis Sexspielzeug gab es nichts, was es nicht gab, was D zu aller erst ungebremst begrüßte, da er Vielfalt aus tiefstem Herzen mochte, wussten die Menschen doch schon seit tausenden von Jahren, das die Liebe auf alles sprang was nicht niet- und nagelfest blieb.

So auch 2021, wo man sich mit nem Schlüpfer vorm Gesicht gegen Viren schützte und Menschen jeder Nation hofften, dass der Spuk möglichst bald aufhörte. Doch danach sah es erst mal noch nicht aus, im Gegenteil.

Überall saßen Staatshörige, sowie deren Zweifler, ähnlich wie beim Valentino.

Für die einen war er ein Heiliger, unabhängig davon, ob es nun zwei, drei oder fünf gab, während es für andere ein Fest der Liebe blieb, weswegen an diesem Wochenende trotz, oder gerade wegen Corona, überall Übernachtungsmöglichkeiten, inklusive Dinner im Süden Frankreichs angeboten wurden.

Für D waren es keine Widersprüche, im Gegenteil.

Denn wenn man einer Sache wirklich auf den Grund ging, merkte man schnell, wie gründlich man sich verlieren konnte, was einen schlussendlich wieder zum Anfang, oder gleich zur Frage führte, warum man sich überhaupt aufgemacht hatte, um etwas komplexes wie Jenes oder Welches verstehen, gar durchdringen zu wollen.

Wäre es nicht viel zweckmäßiger und klüger, wenn man einfach das Leben genoss, so gut und einfach es irgend ging, ohne, hier soll dabei ganz besonders noch einmal hingewiesen werden, ohne die leiseste Ahnung, wie man überhaupt in die Welt gekommen war, geschweige, wie man sich Eigenschaften, Meinungen, Gefühle, Motive samt ihrer Motivationen angeeignet hatte?

War es Langeweile, wenn man den Luxus genoss, sie besitzen, gar erleben zu dürfen?

Oder eine Form von Müßiggang, mit anschließenden Resultaten?

Konnte man zu irgendeinem wirklich wahren Wissen gelangen, wenn man Mensch bleiben wollte, was ein gerüttet Maß an Nichtperfektion, Unwissenheit und Begrenzung in Sachen Bildung, Vorstellung, Empathie, Mitgefühl und Barmherzigkeit voraussetzte, um ein annehmbarer und ernster Erdenbürger zu sein, der mit Limitierung, Faulheit und Unzurechnungsfähigkeit kämpfte?

Oder hatte sich der moderne, gebildete und zivilisierte Mensch doch zu etwas Geistigem aufgeschwungen, wie es die Philosophen der Aufklärung angedroht, oft propagiert und an ihren Lehrstühlen doziert hatten?

Dies, so wie anderes wusste D nicht, und wollte er aus vielen Gründen nicht ergründen. Weil erstens:

War Valentinstag, noch dazu Sonntag, was so ziemlich ausschloss, schwerwiegende Fragen zu behandeln, besonders jene der Aufklärung und ihrer posttraumatischen Kollateralschäden wie deren kritische Auseinandersetzung mit Dingen wie Vernunft, dem Sein, dem großen Nichts oder, wahlweise, dem großen Ganzen.

Zweitens, brauchte man mit D’s Worten nur ein Messer und einen wahlweisen Finger der eigenen Hand auszuwählen, um ganz schnell das eigene Wirklichkeitsfeld festzulegen, sowie Präzision und Ortsbestimmung der eigenen Einbettung in Selbiges.

Was in anderen Worten bedeutete, dass man sich entweder sein Leben lang geirrt, immer richtig gelegen, oder nie die leiseste Ahnung von all dem metaphysischen Kram hatte, mit dem man sich in der Philosophie seit über 2500 Jahren beschäftigte.

Und drittens – was viel wichtiger für das Gelingen des Alltag blieb, sowie daran erinnerte, dass auch das präziseste beschriebene Weltengebäude nichts, rein gar nichts dazu beitragen, geschweige Hilfestellung bei einer sozialverträglichen Einordnung ins große Ganze leisten konnte, wenn am Valentinstag ein alter Kater auf eine rollige Katze traf!

Entweder war alles Natur und somit Tiere, Menschen und die Welt selbst etwas ganz natürliches, oder sie waren es eben nicht und die geistige Ausgestaltung und Definierung Selbiger, löste sich immer weiter vom Wirklichkeitsfeld, in dem sich beide, offenkundig eine ganze Zeit lang gemeinsam befanden, was bedeutete, dass die Aufklärung nie ihrem Versprechen nachgekommen war, eben aufzuklären und sich der Umwelt entsprechend, weiterzuentwickeln.

Dies wiederum war für D ein Beweis dafür, dass Wurstblinker ähnlich exakte Richtungsweiser blieben, wie die integrierten Winkewimpel in der B-Säule des Zwiebel und Ovali-Käfers, die nur deswegen als gebrächliche Technik nicht bestätigt wurden, weil die limitierten Horizonte aller geistigen Väter eben auch unsere Weiterentwicklung aus gleichen Gründen verhinderten, wie damals der gute Siegmund Freud, der den armen Wilhelm Reich, den Ex-Studenten aus seiner „Wiener Psychoanalytischen Vereinigung“ ausschloss, als dieser gedachte die Arbeit des Meisters weiterzuentwickeln.

Was das alles mit heutigem Valentinstag zu tun hatte? D wusste es nicht.

Und weil er so sehr an die Wichtigkeit unschuldiger Unwissenheit und Unvollkommenheit glaubte, konnte er seinen Tag nur mit einem Apéro beginnen, um allen schönen Dingen zu frönen, die ihm Natur, Kosmos, sowie die geistigen und spirituellen Kräfte mitgegeben hatten, solange sie noch viril und vital blieben.

Carpe diem – hatte D irgendwann einmal gelesen – irgendwie freute er sich damals darüber, weil er es bereits praktizierte, bevor er die lateinische Empfehlung lernte – und so geschah es:

D sah, dass sein Valentistag gut war und er tat alles dafür, dass er es blieb – und so sahen auch die griechischen Götter und all die anderen Herrschafften, an die man glaubte, dass es besser war, als es schien,

So geschah es…

COVID-19 & Fridays For Future – Odyssee 2020 CW10

Die Wissenschaft ist tot – lang lebe die Wissenschaft! Früher, so vor etwa 2000 Jahren hatten wir ein gutes Dutzend solcher Wissen-Schaften; heute haben wir viele Hundert. Grundsätzlich glaube ich daran – was sich statistisch nicht beweisen lässt, weil uns dafür eklatante Grundlagen und Unterlagen fehlen – dass wir seit den letzten 2000 Jahren, schreibt zweitausend mal hin! – eine Menge Wissen geschaffen haben. In der jetzigen Neuzeit soll sich das Wissen angeblich alle fünf Jahre verdoppeln. Man stelle sich das mal vor, wohin mit all den Büchern, all den Schriften, selbst wenn viele von denen elektronisch daherkommen – ein Wahnsinn!

Grundsätzlich bin ich ein Riesenfreund der Wissenschaftler – bin ja selber einer – weswegen mir das wahrscheinlich leicht fällt. Was mir in der heutigen Szene fehlt, ist der übergeordnete Schirm, die übergeordnete Wissenschaftliche Instanz, unter dem sich alle einfinden und die das Sprachrohr für alle ist, es sein sollte – die Philosophie. Früher waren eben solche übergeordneten Dinge darin enthalten wie zum Beispiel Stattengründung, Lenkung oder Definierung einer Staatsform, wie es zum Beispiel Lykurg für Sparta getan hat.

Wenn man heute Allgemein-Mediziner, erfahrene Virologen, ein paar Biologen, Psychologen und Mathematiker, mit Ausrichtung auf Statistik in einen Raum sperren würde und sie mit dem Thema COVID-19 fütterte, könnt ihr sicher sein, dass es unterschiedliche Ansichten gibt; jedenfalls hoffe ich das. Die Mediziner würden vermutlich genau das empfehlen, was gerade um uns herum passiert.

Bei Biologen sähe es eventuell schon anders aus, besonders wenn er sich um welche mit Ausrichtung Umweltschutz und Umweltzerstörung handelte; Psychologen dürften sich bei der derzeitigen Medien-Situation seit Jahren schon die Haare raufen und Fingernägel kauen; es ist gesichert anzunehmen, dass sie weniger breitflächigere Hysterie als vorteilhaft für das Krankheitsbild sehen dürften, da der Placebo-Effekt negativ wie positiv funktioniert.

Und der Mathematiker und Statistiker?

Ganz sicher, würde er sich den Zorn der anderen aufhalsen; eventuell könnte er einen Wein mit dem Psychologen trinken gehen, wenn die anderen ihm nicht zuhören, doch der Reihe nach; der Mathematiker würde sich ein paar Statistiken ansehen, zum Beispiel die verschiedenen Influenza-Epidemien und Pandemien. Bei der sogenannten Spanischen Grippe, im Anfang des 20.Jahrhunderts, sind angeblich viele hundert Tausende gestorben.

Mit der Zeit schrumpften die Todeszahlen der verschiedenen Influenza-Formen, wenngleich ich hier unterstreiche, dass ich nicht vergleiche, sondern nur ein paar Fakten und Daten herausuche; ob man die kleiner werdenden Todeszahlen dem medizinischen Fortschritt zuschreiben kann, weiß ich nicht; dafür gibt es zu viele Unbekannte zu wenige gesicherte objektive Auswertungen. Möglich wäre es. Unmöglich ebenfalls.

Angeblich sind bis heute 3500 Menschen an COVID-19 gestorben, vermutet man, weil es keine gesicherten und objektiven Erkenntnisse gibt; wie viele Verkehrstote gibt es pro Jahr? Wie viele Tote, durch Alkohol und Medikamente? In den USA sterben pro Jahr 700.000 Menschen durch medizinische Fehldiagnosen; man könnte auf den Gedanken kommen, dass die noch lebten, wenn sie nicht zum Doc gegangen wären.

Pro Jahr sterben 12,4 Millionen Menschen durch Umweltverschmutzung – was genauer gesagt, 25% aller Toten auf diesem Planeten ausmacht – an unserem Verhalten ändern wir dennoch wenig, wenn man mal von der „Fridays-for-Future-Bewegung“ absieht – wenngleich man daran erinnern muss, dass die „Ansteckung“ durch Umweltverschmutzung deutlich größer ist, als die Wahrscheinlichkeit einer möglichen Virenübertragung.

Wenn Fluglinien die Pleite droht, weil Menschen zuhause bleiben, wenn eine derartige Wirtschaftliche Kettenreaktion losgetreten wird, um die Anzahl der Toten einzudämmen, deren Ableben nicht nachgewiesener Maßen vom COVID-19 herrühren sollen – dann stelle ich mir nur die Frage, in wessen Interesse ist all das?

Du, lieber Allgemein-Mediziner – was ist dein wahrhaftiges Ansinnen? Gibt es wissenschaftlich nachgewiesene Erkenntnisse, die so eine geschwinde Reaktion, zwecks Eindämmung, erfordern? Oder ihr, Virologen und Biologen, was ist eure Motivation? Warum hört man bei Umweltschutz niemals auf Wissenschaftler und bei theoretisch möglichen Epidemien und Pandemien ist es genau umgekehrt? Warum hinterfragt niemand all die Einschränkungen unserer Freiheit und Demokratie, die wir im Namen von Sicherheit und Gesundheit hinnehmen?

Seit 911 wird jeder am Flughafen wie ein Schwerverbrecher behandelt, abgesehen davon, dass wir die Inhalte unserer Kulturtaschen Vierteln und in Plastiktüten hineinzwängen müssen, sowie eine Reihe anderer wunderschöner Dinge; niemand stellt übermäßige Polizeianwesenheit in Frage, wenn man uns erklärter Weise vor Terrorismus beschützt; wer stellt sich hin und fordert „weniger Sicherheit“, der gefühlten Freiheit zuliebe? Wer stellt sich hin und fordert mehr Nonchalance beim Umgang mit Viren? Also, nochmal: In wessen Interesse ist all das?

Ich habe eine Theorie entwickelt; mit ihr erkläre ich mir all die aktuellen Geschehnisse; seitdem verstehe ich den tieferen Sinn, den höheren Zweck – es könnte wie folgt aussehen:

Greta und die „Fridays-for-Future-Bewegung“ haben erkannt, dass Gier die stärkste Triebfeder des Menschen ist; sie haben daher auch erkannt, dass man mit Umweltschutz und dem damit drohenden Tot niemanden hinterm Herd vorlockt; daher haben sie durch weltweites Crowd-Funding von engagierten Umweltschützern eine Firma in China beauftragt, „etwas“ zu tun, dass den Flugverkehr reduziert, sowie die Menschen mehr zuhause bleiben lässt, womit letztendlich die Umwelt aufatmet.

Sollte es so sein, müsste man darüber diskutieren, wie legitim so etwas ist, wenn Staaten im gleichen Atemzug Kriege wegen Öl und anderer wirtschaftlicher Gründe führen, sein es Schurkenstaaten, oder authentische Autokraten, die unter dem Vorwand von Terrorismus die Demokratie in ihren Ländern de facto abgeschafft haben.

Sollte all das, meiner Fantasie entspringen und die Wahrheit schlicht jene sein, die mir vor der Nase herumschwirrt, wo Schulen, Büchermessen und Großteile aller Interkontinental-Flüge ausfallen, sowie erste Wirtschaftsanalysten, die aus meiner Sicht genauso hysterisch wie Virologen sind, vor großen Wachstumseinbrüchen warnen, was unsere Realität geworden ist, dann haben ein Großteil von uns ihren gesunden Menschenverstand zugunsten der Medien, insbesondere der Digitalen, in den Ruhestand geschickt, sowie sich in einen unfreien, rein ängstlich reagierenden Reaktionär verwandelt, dem man alles auftischen kann, was den Medien gut und billig erscheint, weswegen wir uns alle die Frage stellen dürfen:

Wer regiert hier eigentlich?

Wenn Wissenschaftler und Politiker nur noch reagieren – wer handelt, agiert hier noch? Unsere Medien-Mogule rund um den Globus? Eine handvoll CEO‘s großer Firmen, vorzugsweise in Silicon-Valley und Seattle? Am Ende ein paar Oligarchen, die sich 95% des Gewinns untereinander aufteilen, während die kleinen Zahnräder im Getriebe brav weiter-funktionieren? Ist das so? Oder ist auch das ein weiteres Produkt meiner Fantasie? Völlig unwichtig, ob und wie diese Frage beantwortet wird:

Wünschenswert empfände ich Wissenschaftler, die nicht Erster sein, sondern „wissenschaftlich bedacht und nachgewiesen“ handeln – wieder einmal, ich sage nicht, dass sie es nicht sind – vertreten durch ein Philosophen-Sprachrohr, als Supervisor, der, wie Lykurg zu seiner Zeit Innovatives erschaffte, einen Stadtstaat, der ohne Mauern auskam, mit einer interessanten Mischung aus Senat, die 30 der Geronta und einer Doppelkönig-Führung, um für Stabilität zu sorgen, die uns – ca 2500 Jahre später – abhanden gekommen scheint, weil wir uns heute von Datenmengen überwältigen lassen, weil wir glauben alles wissen zu wollen.

Sicher ist nur eines, nämlich das ich weiß, dass ich nichts Weiß…..

Wieviel Angebot von etwas oder nichts ist gesund?

Wieviel belastet mich, macht unfrei?

Make Love not War…..peace!