Glory day – Odyssee 2024

Strahlend schöne Sonnenstrahlen … Ägäisblau der Himmel … Ich schaue und staune täglich auf’s Neue … Kann ein Mensch sowas erfinden? … Selbst wenn er wollte? … Menschen bauen doch eher Maschinen und erfinden den Lohnsteuerjahresausgleich …

Aber den Himmel?

Sonne, Mond und Sterne? … Und selbst wenn jemand all das erfunden … Vielleicht ein Gott … Oder ein Obdachloser mit Zauberkräften … Eine Katze mit magischen Kräften … Wie viele schauen in diesem Moment hoch hinauf …

denken & sehen das Gleiche …

erfreuen sich an einfachen Dingen … Am Leben! … Mein Kaffee ist pünktlich … Neun Pakete aus Marseille … Musik plättschert aus meiner Box … dazu Sonnenstrahlen, blauer Koma-Himmel, der betrunken macht … schau nur lang genug hinein … frag dich …

was du da siehst …

was dahinter ist … die unendlichen Weiten des Kosmos … direkt vor deinem kleinen Fenster … Stell dir das mal vor … Schon Mozart und Beethoven staunten … und fanden Zeit Wunder zu vollbringen … pure Magie … das Alles …

zum Verrücktwerden …

Und überhaupt … was machte es schon, wen interessiert es, was hinter der nächsten Kurve auf dich wartet … ein neuer Mensch … ein Wunder … oder gar ein heiliger Krieger, samt Krieg … im Auftrag des ehrwürdigen Estrella Gallicia Braumeisters …

Linkes Ufer …

Oder rechtes … dazwischen, der Fluss … mit und ohne Fährmann … muss raus … Luft, Menschen, Stadtzentrum voller Bourgeoisie … Markt „Les Carmes“ voller Gemüse und Obst … Fischgeschäfte voller Waren … meterlange Schlangen …

und dies Licht …

1,5h später der Sonnenuntergang … als Hamburg … weicheres Sonnenlicht … weniger frontal … dafür überm Kopf … kein Torero … kein Stier … dafür über uns der große Wagen … vor mir an der Ampel, das Auto … Menschen wimmeln, wuseln umher …

Ameisen und ihre Nester …

Spaziergang im Viertel … Kebab auf der Faust … essen am rechten Ufer … zwei Saxophone werben um Zuhörer … Einrad mit drei brennenden wirbelnden Fackeln … Zirkus für alle … Leben als Theater, als Kunst … als …

was du willst …

Place de la Daurade … ein Meer von Menschen … Vogelgezwitscher, keinen hält es mehr drinnen … denn selbst dort wacht der Andromeda-Nebel über uns … und fühlst du dich in deiner kleinen Ecke auch noch so klein …

Umarme die Welt …

Versuche es … lass nicht locker … bleib heiter, gerade in jenen Momenten … schmeiß Geld in Hüte und Dosen … gebe Trinkgeld … verschwende dich und dein letztes Bisschen Jugend … am Ende wartet der Regenbogen …

Und ein Topf aus Gold …

Finde Rapunzel … deine Prinzessin … deinen Prinzen … fertige deinen Schlüssel zur Himmelspforte … bewege dich, reise, sei ein Beatnik … male deine Horizonte in fetten Farben, doch gib Acht, dass du sie gleich wieder einreißt …

Die nächsten werden schöner …

Viel schöner … mache gleich einfach weiter … keine Pause … besuch Agamemnon … in seinem Zuhause, nicht im Museum … König Minos & Ariadne … Schenke Wein nach … trinke mit den Zauberkräften von Dionysos …

Reise ins gelobte Land …

Wo auch immer es für dich sein mag … was für dich gelobt und gepriesen … fülle weiße Blätter mit Strichen, erst kleine, dann lange Kräftige … dann Farbe … satt und tief … sei episch … und kosmisch … hin und wieder chaotisch …

Impulsiv …

Sei alles … einzeln und gleichzeitig … wandle und verwandle … dich und andere … suche absichtslos … grabe tief … scheue dich nicht vor der Undurchdringlichen … Dunkelheit … Stille … suche, so lange du kannst … doch warte mit dem Finden …

Den Funken hast du schon …

Verloren – Odyssee 2024

Bauer Hans-Peter Sünnemann sah es kommen. Er hatte seine Unschuld gegen Vorteile getauscht. Dabei verlor er den Blick in den Spiegel. Jetzt beichtet er dem Teufel. Hades hat Verständnis für ihn. Er weiß sogar, wie er Fährmann betrügen und P. befummeln kann.

Schon sein Vater war Bauer.

So wie seine Großväter vor ihm. Früh Klassensprecher in der Schule, dann Landjugendführer, da war es nur ein kurzer, um so leichterer Weg, um seine 42 Dutzend Milchkühe zu führen. Auch die mussten Regeln einhalten, pünktlich und nett sein.

Vor Allem Letzteres.

Dann plötzlich geschah es. Mehrere Kühe kalbten zur gleichen Zeit, als Gerd Schröder die Agenda 2010 vorstellte, das World-Economic-Forum seinen „World-Risk-Report“ vorstellte und ein nicht registrierter Chemtrail-Flieger über seinen Hof flog.

Da wusste Bauer Sünnemann Bescheid!

Zufälle? Ausgeschlossen! Sünnemann wusste es besser. Schnell schärfte er seine Mistforke. Man wollte ihnen allen an den Kragen. Vor 500 Jahren gab es den letzten Bauern-Krieg im Deutschen Kaiserreich. Das es aber so schnell wieder passieren würde?

Sünnemann kratzte sich am Kinn.

Seinen Kühen ging es wie Bolle. Vertraglich zugesicherter Beauty / beziehungsweise Erholungs-Urlaub. Sie hatten alles was sie wollten. Nur der politische Hochadel verstand nicht, das es ohne Bauern nicht geht!

„Gibt dann nichts zu fressen!“

Sagten seine Oppas. Gilt auch heute. Demokratie ist schön, man kann sie nur leider nicht essen. „Ruhe da!“, brummt er eine seiner Kühe an. Wählen ginge er trotzdem. Dabei wollte er selbst in der Politik gehen. SPD oder AfD. Was Liberales.  Aufbäumen und Anstrengen war er gewohnt.

Wie wuchs er eigentlich auf?

„Los, streng dich an! Reiß dich zusammen!“, schrie sein Vater über Feld und Fußballplatz. „Hau ihn um! Mach ihn alle!“ Siehn Vadda war Trainer der Dorf-Fußballmannschaft. „Nicht mitlaufen, geh dazwischen, mach ihn platt!“ Tägliche Schreierein in der Umkleidekanine.

Klappe halten? Unmöglich!

Ständig gab’s Kloppe. „Du bist schuld, dass wir verlorenen haben!“ Totenstille. Alle schwiegen, außer dem Kapitän und Sturmführer. Da wusste Hans-Peter, dass er entweder Politiker, Bauer, oder Führer, Chef in eines großen Unternehmens sein wollte.

So kam es!

„Haben wir noch Kartoffeln?“ Gedankenverloren sinniert er in die Unendlichkeit der Sterne, wo der King auf ihn wartet. Wieder ein Tag, schön wie’n Tagtraum. „Hörst du?“ Bauer Sünnemann greift den Topf, reicht ihn weiter. „Nein!“ ruft er instinktiv, um Opposition zu erzeugen.

Noch heute hasst er Vorhersehbares.

Heute war der große Tag. „Oh ja, heute ist es kalt und windig!“ Wer redet so was? „Wie war dein Wochenende?“ Man stelle sich das mal vor. „Blendend!“ Alles gelogen. Gestern lag er flach. Nur wen interessierte das. Will niemand hören.

„Heute ist Demo! Mehr noch:

Bauern-Krieg, wie 1524! Da lag er krank im Bett. Richtig mit gelbem Zettel. Schon damals … Blitzkriege und alles. „Einkaufen, Besorgungen machen, hab meine beiden Pullis zur Reparatur gebracht“ … „Wieso das?“ … „Haben überall Löcher!“

Müssen unbedingt gefickt werden“

500 Jahre, ist lange her, sag ich ihm und schneide ein Stück Kartoffel ab. „Wie beide? Du hast nur zwei Pullover?“ „Und dann auf den Markt“ Sünnemann zieht Gummi-Stiefel an. „Will zur Elbe runter, Hafencity ansehen. Hinterher dann mit dem Rad auf die A7,

Zwischenstopp Paris,

um vollzutanken, doch diesmal Kaffee-Olé im Café le Flore. Danach weiter. Unpünktlich zur Konferenz des World-Economic-Forum (WEF). Man stellte den „Global-Risk-Report“ vor. Schnell verfinsterte sich seine Miene, wie er heute sagt.

„Wir sind alle am Arsch!“

Wäre er doch bloß … Politiker … sein großer Traum … Jetzt sah es schlecht um die Welt aus! Hätten sie ihn mal genommen. Jetzt sind wir alle verloren Alle wissen es. Doch niemand … tun ist immer schwerer als … Alles bleibt an den Bauern hängen.

„Hast du einen Dachschaden?“

„Nicht mehr als andere, wieso?“ … „Wegen deiner zwei Pullis…“ … „Interessiert keinen. Los nehm Kartoffeln, die sind lecker!“ … „Spinnst du? ich glaub das hackt bei dir!“ … „Logo, was denkst du denn! Drinnen ist das neue Draußen.

Warm das neue Kalt.

Hades ist Zeus und umgekehrt, deswegen darf Zeus jetzt Persephone vögeln. „Sind trotzdem lecker die Kartoffeln!“ Freundlich, aber abgelenkt stand in seinem Zeugnis. Kunststück, bei den vielen hübschen Mädchen“, wie er heute sagt. „Hast du wirklich nur zwei Stück?“

Immer nur ficken im Kopf!

Deswegen viele Kühe. Sind alles seine Mädels, irgendwie. Boah! Journalisten gehen ihm auf den Wecker. „Ich hab nur eine Zahnbürste, könnt ihr euch das vorstellen?“ Vor der Demo schön Spazierengehen. Meist in der Sonne. Hades Schattenwelt findet Bauer Sünnemann nur

als Haltung nett!

Zucht und Ordnung. „Stillgestanden, alles auf die Trekker! Links um! Die Augen! Marsch!“ … „Reichst du mir bitte das Salz?“ … Irgendeiner schmatzt. Um Baals Willen, wenn der das hört! Wu-Wei fand Bauer Sünnemann spannend. In 2009 lief ihm der Kram über Hose und Weg,

bald in die Stiefel.

Zusammen mit, halt nee, warte: Nicht Wu-Wei oder Bauhaus, sonnern Daoismus, so heißt der Isthmus vom Korinth. Ein schöner Kanal. Schön eng. Aber eng parken mag Sünnemann auch heute noch nicht. „Hast du mal Luke zwei ausprobiert?“

„Will jemand noch Kartoffeln?

Salz ist auch da. Schaut, hier! Noch etwas Albert Broccoli?“ … „Ich mein, weil du eng magst“ … „Was? Wovon redest du?“ … „Doch nicht am Tisch, Liebchen!“ … „Wo sonst? In der Kirche? Oder im Supermarkt? Oder auf der Demo gleich?“

„Ich hab bestimmt 15 Pullis!“

„Sag mal haben wir Parmesan im Kühlschrank?“ … „Wofür denn? Für deine Kartoffeln etwa?“ … „Oder Muskatnuss? Haben wir?“ „Habe ich mal ausprobiert. War übrigens wirklich ganz schön eng, die Angelegenheit.“ … „Nein Danke. Alles gut. Ich habe alles!“

„Kartoffeln isst man

nicht mit Parmelsan oder Muskatnuss, lass diesen modernen Quatsch!“ … „Aber wenn ich es probieren möchte?“ … „Sowas machen wir nicht! Wir sind anständige Bauern!“ … „Wie war das Fußballspiel? Hat deine Dorfmannschaft oft gewonnen?“ Treffer auf F7.

Schwerer Kreuzer versenkt.

So ging es Hans-Peter ständig. Das ganze Leben. Über den Tisch ziehen, einander durchvögeln, betrügen, gegenseitig abzocken, Kielholen, Sähen, ernten und düngen, und wenn es ernst wird schnell abhauen. Also doch lieber

zuhause fix

eine Flasche aufziehen, kräftig einschenken und auf die schiefe Autobahn. „Will noch jemand Wein?“ … „Ja, unbedingt!“ … Frankenwein, gar nicht schlecht. Dann waren wir fertig und Bauer Sünnemann musste zur Demo … da geschah es,

als er in seine Gummistiefel stieg …

42 – Odyssee 2024

„Halt’s Maul!“, hörte Herr Müller seine Frau schreien und erschrak fürchterlich. Zornesröte stieg seiner Gattin ins Gesicht. Er meinte ihr Zähneknirschen hören zu können, dass ihn an Raubtiere erinnerte. In Windeseile stürzte sie das zweite Glas Beton runter.

Laut knallend stellte sie es ab.

Wieder erschrak Herr Müller und fuhr nervös in der Küche zusammen. Gerade versuchte er sich auf seinen Artikel zu konzentrieren, als Glas zu Bruch ging. Ihr Cocktailglas, was sie eben noch in Händen hielt, ging in Scherben. „Schatz! Was um alles in der Welt?“ …

„Schweig still, sonst passiert ein Unfall!“,

fauchte ihn seine Gattin an, drehte auf dem Absatz um und knallte erst Küchentür und dann Haustür zu. „Schatz?“ Sie musste wohl noch mal los. „Hat wohl was vergessen“, versuchte Herr Müller sich zu beruhigen. Ging ihm bei Famila oft so. All die vielen Menschen.

Draußen jaulte der Motor auf,

während Herr Müller seine Zeitung umblätterte und verstohlen auf die Scherben am Boden sah, sich jedoch entschloss, erst mal seinen Artikel zu Ende zu lesen, nachdem man ihn jetzt ein dutzend Mal davon abgehalten hatte.

So ging das ja nun nicht.

Auch er hatte Bedürfnisse und Rechte. Eben. Erst mal schön in Ruhe Zeitung lesen. Zwanzig Minuten fesselte ihn dieser Artikel. Mittlerweile hatte er einen anderen zu lesen begonnen. Auch den fand er interessant. Zurzeit passierte ja fiel in der Welt.

Schnell verlor man den Überblick.

Herr Müller kam zum hinteren Teil, dem geliebten Feuilleton. „Interessiert dich das alles?“, fragte seine Frau oft, wenn er wieder mal länger in der Küche Zeitung las. Nicht selten war er so vertieft in seine Artikel, dass er nicht sofort reagierte, weswegen seine Gattin

„Ich rede mit dir!“

höflich nachfragte. „Wie bitte, Schatz? Du, ich lese gerade, vermutlich habe ich dich nicht gehört, hast du mich was gefragt?“ … „Ja! In der Tat!“ … „Was denn, Schatz?“ … „Ach vergiss es, ein anderes Mal!“ … „Schatz! Das ist nicht fair. Sag‘s mir doch!“

Entschlossen schüttelte sie oft den Kopf.

„Ist nicht wichtig! Beim nächsten Mal!“ … „Aber, du hast doch eben …“ … Nicht fair, schrie Frau Müller lautlos in ihren stillen Gedanken auf! Als würde es in der Welt fair zugehen, du armer dummer Armleuchter! Schweig still, sonst schlag ich dir den Schädel ein!

„Na gut. Wie du willst, Schatz“,

lenkte ihr Gatte mit all seinem Verständnis ein, jetzt keine Unterhaltung über das nicht Gehörte führen zu können, während seine liebe Ehefrau den Hammer begutachtete, mit dem sie üblicherweise Steaks weichklopfte, warum heute eigentlich nicht den

Schädel ihres Mannes?

Ein paar Mal horchte er Müller auf und unterbrach das Lesen, als er ein Auto hörte, als er glaubte, dass es seine liebe Gattin sein müsste. „Ach, ist sie doch nicht? Na gut.“ Sorgen machte Herr Müller sich selten. Er glaubte, dass es da draußen etwas gab, dass

für Ordnung sorgte.

Für diese Ansicht, kombiniert mit seiner Seelenruhe und Geduld, konnte er Frau Müller in Bruchteilen von Sekunden auf die Palme bringen. In ganz schweren Momenten des Lebens, nicht selten vom Vollmond verstärkt, oder wenn Frau Müller ihre Stehtage hatte,

dann hasste sie ihn dafür!

In solchen Momenten könnte sie ihm etwas antun. „Wenn du noch einmal Schatz sagst, dann schlage ich dir deinen verdammten Scheiß-Schädel ein!“, dachte sie in solchen Momenten, ohne dass Herr Müller ihren inneren Kampf bemerkte, gar spürte.

Überhaupt seine Ausgeglichenheit!

Aus der Haut fahren konnte sie, mehrmals am Tag. Hätte er sie doch wenigstens hin und wieder angefahren, wenn er schon nicht mit mehr regelmäßig mit ihr schlief. Mal laut sein, sie zusammenfalten, wie ein richtiger Mann! Aber nichts. Rein gar nichts.

Zeitung, Fernsehen und Bücher.

„Gute Nacht! Schlaf schön, Schatz!“, dann lag sie des Nachts in der Stille und lauschte ihren Gedanken. Mittlerweile hatte Herr Müller sich Tee eingeschenkt, die Tasse auf dem Küchentisch abgestellt, sich achtsam gebückt und sorgfältig die Glasscherben zusammengefegt.

„So, das hätten wir geschafft“,

seufzte er selbstzufrieden und setzte sich genüsslich auf seinen Küchenstuhl. Am Tee nippend blätterte Herr Müller die letzten Seiten des Feuilletons durch, „Ach, hat der Houellebecq wieder ein neues Buch geschrieben, sieh an. Wie heißt das noch gleich?“

Interessiert las er die Rezension.

Auf der letzten Seite angekommen sah er sich ein paar Bilder an, bevor er das Beiblatt gedankenverloren durchblätterte, über die zunehmende Werbung ein stetig anwachsendes Ungemach in seiner Magengegend spürte, verträumt auf die Uhr sah,

eine gewisse Müdigkeit

an sich beobachtete, seine Zeitung sorgsam faltete, den Stuhl nahezu geräuschlos zurückschob, noch mal, wie zur Bestätigung seiner Gedanken, auf die Armbanduhr blickte und den Gedanken an ein Mittagsschläfchen entzückend fand,

die Treppe zum Schlafzimmer

hochging, seine Puschen unter den stummen Diener stellte, sich auszog, Armbanduhr und Smartphone auf Selbigem ablegte, unter die dicke Daunendecke schlüpfte, sich ein paar Mal hier und dort kratzte, ein wenig herumwälzte, bis er die richtige Position fand

und seelenruhig einschlief.

 

 

 

Dada Jahr – Odyssee 2023

Auch dieses Jahr wahr ein Bestes! … Wie schön Tier und Mensch zusammengefunden haben wollten, einfach wunderbar! … Überhaupt, wie gut man im Jahr der Herrin 2023 sehn wollte, wie Kriege und Disput überwunden … endlich …

das Paradies auf Erden!

Umweltverschmutzungen konnte man in China mit mondernster Technik verringern … Hier haben und wollten wir beobachten, dass auch die Wasserqualität der Weltmeere sich deutlich … wo wir bei Wasser sind … sogar in Europa …

Wiege menschlicher …

Kultur … Beutel … Europa, Waage für Strategisch-menschlichen Fortschritt … Fortschritt = Frontex … Menschlichkeit ist unsere Mission, Bewahrung unserer Grenzen unsere ökonomische Absicht … Danke liebe EU … all ihr großartigen Bürger! … Für dies tolle Jahr …

Voller Menschlichkeit!

Umweltverschmutzungsverbesserungen … Unwort des Jahres 2023 … So wie „Preisstabilität“ das große Wort in 1918, sowie in 1922 bis 1929 … sowie Weltklima und World-Economic-Forum, apo-natürlich „Systemrelevanz“ in 2020 … gans natürlich „Ampel“ in und seit 2021 …

Ihr seht es ja selbst …

Stabilität ist wahre Menschenstärke … Reformations-Stau-Stabilität der bürgerlichen Mitte … eine über mühselige Weiter-Ver-Und-Ent-Wicklung im 200 Jahre alten Labor der französisch-preußischen Revoulozione …

Besitz-Bourgeoise als Endprodukt …

unter freudigen … Drachentränen geboren … Amen! … Nun also endlich Jesus von Nazareth mit seinem Frieden auf Erden … seiner erfolgreichen Verbesserung von Umweltschutz, Nahrung, Wasser, Leben, reformierte Gesundheits-Systeme …

Freiheit und Bürgergeld für alle …

Mein Traum … endlich … in Erfühlung gegangen … ganz in weiß, mit einem Strauß verdorrter Moosrosen … so fabelhaft … das  ist so toll … ja, wirklich, ganz im Ernst … wie die Erfindung von … sagen wir … der überall gelungenen …

Mietpreisbremse …

des (a)-sozialen Wohnungsbaus … sowie dem erfolgreichen Inschachhalten menschlicher Gier und Geltungssucht … besonders bei Kindern über fünfundzwanzig Jahren … die immer umweltfreundlichere Gewinnung von Lithium und Natrium-Mono-Fluor-Phosphat …

wichtige Bestandteil für …

famöse Zahnpasta … taktische Brücke von hier bis morgen zu Kukident 3 Phasen … sowie den reichen Geschenken altruistischer Geschenke der Firma Tefal, sowie ihre großes Sortiment an Schnellkochtöpfen … die ähnlich großen wohlberechtigten Erfolg in sagen wir …

Zentral-Europa feiern …

Wie die wenig bekannten und viel günstigeren Thermomixe, aus dem Hause Vorwerk, die sonst Motorroller, Autos und Waschmaschinen herstellten, bis die letzte Generation die großartige Idee hatte, auf anderes zu setzen, wie beispielsweise …

die vierte Elbtunnelröhre …

den Bahrenfelder Deckel, die erfolgreiche Sanierung des deutschen Privat.- und Staats-Haushalts, die langwierige, letzten Endes doch erfolgreiche Zerstörung der Arm-Reich-Schere, die nichts zu tun hat mit Wilhelm Reich selbst … und natürlich …

nicht zu vergessen …

die Häusliche … fast hätte ich die Erfindung der Regensteuer vergessen … sowie die Carport-Dachneigungswinkel-Vorschrift … das Amt der Stände … wo man sich selten von Arbeiterklasse, in besitzende Bildungs-Bourgeoise hochschläft … bis man …

im kosmischen Reagenzglas …

von … gegensaitigem Einvernehmen … die häusliche Mast-Urba-Zion pflegt … so wie die erfolgreich angehobenen Mindestlöhne in der Altenpflege, sowie das nicht preislich, sondern moralisch günstigere Integrations-Abschiebe-Verhältnis …

ach, ich bin so glücklich …

endlich wird / ist alles gut / gewesen, wo es anfangs gar nicht so … aber wo wir gerade dabei sind … Entenstopfleber … Für mich als Veganer ist das ja nichts … Ausnahmen mache ich nur an ungeraden Samstagen, wenn mich frische Austern besuchen …

Aber nicht Arsenal Arcochon vergiftete, ja?

Sonst ruf ich die Gen-darm-erie! … Welch Jahr der Menschenwärme … Wirklich! … Man kann sich vor soviel Erfolg in Sachen Menschlichkeit gar nicht erholen … Wobei genau die doch so wichtig ist … wie soll man sonst seine Resilienz und Empathie flegeln …

Doch ein bisschen Spaß muss sein …

so sprach schon Wallenstein, als er während des dreißigjährigen Kaufhaus-Winterschlussverkauf-Preis-Unterbieteungs-Kampfes drohte den Kürzeren zu ziehen, bis er mit einem Befreiungsschlag die Preis-Macht wieder ans ich riss …

und Napoléons Kopf …

kurzerhand auf’s Guilloutine-Kissen legte … ganz gemütlich in seine nagelneuen Birkenstock-Sandalen Modell „Amazon“ in schwarz-braun schlüpfte, den Müll rausbrachte … Napo-Léon den viertel-vor-halben warten ließ …

… den Beipackzettel studierte …

und sich letzten Endes fragte, ob er bei seiner Unsicherheit nicht doch seine Ärztin oder Arzt fragen sollte, was es mit diesen Verdauungsstörungen auf sich hat, die ihn seit Monaten matt und matter, düster und düsterer haben werden …

wie die selbstverständlich r-r-rechte Saite …

der ersten Fassung von Arnold Böcklins Bild „Die Toteninsel“, zu der sich Hans-Herbert von Wallenstein seit Längerem hingezogen fühlt, nicht nur bloß, im Rahmen seiner widerkehrenden Midlifecrisis, die er dachte bereits vor der Hälfte …

überwunden zu haben …

was er genau dann als Fehler bemerkte, als er mal wieder mit ungeordneten Haaren auf dem keramischen Traum der Marke Villeroy und Boch thronte, während er und die vielen Nerven seines Inneren unter ständiger Anspannung standen …

wie damals Heinz Alfred Kissinger …

ein KFZ-Meister aus der Hocheifel, der als zuverlässiger Adenauer wiederkehrenden Ärger mit der vietnamesischen Automarke „Citoyen“ hatte, die ihm nach Lösung des Problems nicht nur den begehrten und jahrelang erwarteten …

AvD-Preis „Huschke von Hahnstein“ am Band …

erhielt, sowie zum Dank die Machtfülle aller ADAC GAU-Leiter, samt der seit Jahren von ihm liebevoll beäugten Reichsburg Cochem … in die er genauso schnell einzog und mit all seiner Liebe, sowie Extremitäten.- und Fingerfertigkeit seines großzügigen …

Großdeutschen Wesens …

Zuhause, nebst Burgfräulein ausfüllte und auskleidete, dass alles heimelig kuschelig wirkte, wie ein Museum voller ausgestopfter toter Tiere … was letztlich dazu führte, dass er die wirklich üppig dimensionierte Ölablassschraube … des Mercedes Strich-Acht …

Größe „17er Inbus“ …

wo doch nur Fachwissende wissen, was „Inbus“ bedeutet … was ihn nicht davon abhielt, nach Jahren der zähen Verhandlungen … Eben jene Ölablasschraube mit den magischen Worten zu lösen … „Het iss-ja … had-ja imma jod-jejangen!“ …

was sein neues Burgfräulein dazu animierte …

sich ihm vollständig auf täglich und auf ewig ihm hinzugeben … das es nicht lange dauerte, bis sie ihm 8 Söhne, sowie 8 Töchter gebar, um sich der liegenden Acht, den maddemadischen Zeichen von …

AΙΩΝΙΟΤΗΖ …

Na ihr wisst schon … verbunden zu fühlen … sowie dem natürlichen Trend … ganz besonders mit so viel Erfolg und einer wachsenden Familie, dass er das stille Örtchen mit einer stattlichen Bibliothek ausstattete … so dass er sich selbst nebst seiner freien Haut immer häufiger …

Dorthin zurückzog …

In diesem Sinne, liebe Gemeinde, liebe Lebewesen … lasst uns ein Gedicht gemeinsam aufsagen … eines, was wir alle kennen … das uns und unsere Zukunft wunderbar beschreibt und unseren Weg in leuchtenden Farben ausleuchtet … eins, zwei … eins., zwei, drei …

Drei Chinesen mit dem Kontrabass …