Palantir – Odyssee 2026

Herr der Ringe … wer kennt Bücher und Filme vom lieben J.R.R. Tolkien nicht … was Porsche für Autos ist, scheinen „die Ringe“ bei Büchern zu sein … jeder kennt sie … neulich erklärte mir jemand Vorgang, Aufwand, im Groben alles Notwendige, um die französische Staatsbürgerschaft, wirklich, tatsächlich, kurzum, wie man ein echter …

Franzose wird.

Nicht das ich das selber vorhabe, mitnichten, mein Bekannter möchte sie mit seiner Frau zusammen beantragen … ich finde das spannend, wenn Menschen sowas machen … angeblich soll es recht anspruchsvoll sein, man macht wohl so eine Art Interview, in dem auf Herz und Nieren, sprich auf Sprache und Wissen zu Land und

Geschichte abgefragt wird.

Macht irgendwie Sinn, dachte ich mir, ohne mich länger mit der Sache aufzuhalten, weil, ehrlich gesagt, finde ich diese Thematik nicht all zu spannend … will sagen, den Prozess selbst zu durchlaufen … wie Menschen zu der Erkenntnis kommen und es dann auch tun, dass allerdings berührt, interessiert mich

hingegen sehr.

Neugier ist doch eine zutiefst jugendliche, um nicht zu sagen menschliche Eigenschaft … Dinge wissen und verstehen zu wollen, gibt es etwas Schöneres? Okay, die Zweifler, Grantler, Melancholiker und Lehrer Hempels dieser Welt, heben jetzt gemeinsam ihren Zeigefinger und erinnern zusammen …

an Goethes Faust.

Vielen Dank fürs daran Erinnern! … Faust und die Gretchenfrage, wunderbar … und wo Leute wie Dimitris Liantinis sich schon mit beschäftigt haben, da muss auch ich mal vorbeischauen, um am heiligen teutonischen Denkmal Goethe das Bein zu heben … Vieles am Markieren ist wunderbar … Sich an der digitalen und

mystischen Pissrinne

der Geschichte zu erleichtern, bleibt ein erhabener Moment … Millionen, ach was, Milliarden von Menschen tun das wöchentlich, vielleicht sogar täglich … ob es Schlangestehen vorm trendigen Zimtkringel-Shop ist, oder vorm Klamottenladen, oder, oder, oder … Produkt und Genuss schieben wir

meist unbewusst

in den Hintergrund, während unser Lifestyle, unser „Dazugehören“ und sich etwas „Gutes tun“ und digital darüber digitale „Klicks & Likes“ wie ein Rockstar zu ernten, uns hingegen total und umfänglich befriedigt … tief subtil, empfinden wir das bestimmt als „System-relevant“ eine dieser schlecht verdaulichen Beschreibungen aus

Corona-Zeiten

die wir nicht ohne Grund endlos wiederkäuen, noch mal und noch mal durchkauen, um es letztlich doch ebenso oft hinauf zu würgen, bis wir den Unterschied zwischen rauf.- und runterschlucken nicht mehr erkennen … ein Artikel von Kumpel F. über die Gentrifizierung im nahezu weltberühmten und schönen Hamburger …

Schanzenviertel

gab mir Rückenwind … ebenso, der Artikel von Marc Bagur, den mir Kumpel K. zugeschickt hat … Er handelt vom KI – Einfluss und Palantir in Frankreich im Speziellen … Letzterer Klang sehr dystopisch, doch beim Lesen bemerkte ich irgendwie, dass der dort beschriebene Technofaschismus keine dystopische Zukunft, sondern in gewissen …

Grenzen & Bereichen

längst Realität ist … „WAS? Wie? Das ist ja ungeheuerlich! Wie konnte denn das passieren?“, mögen manche denken, laut aussprechen … natürlich auf eine leise voranschreitende Art, die sich wie eine Bugwelle eines großen Schiffes unaufhaltsam durchs Meer schiebt … ist reine Physik, pure …

Gravitation,

oder mit den Worten des Merowingers bei Matrix, zweiter Teil „Ich weiß so viel ich kann“ … alles was wir tun hat Kausalität … wir kennen sie vielleicht nicht immer, weil wir Vieles unbewusst, im Modus des Autopiloten tun, aber es gibt sie … und dem Internet, den vielen Tools und ihren Cookies ist es

völlig egal,

WAS unsere Motivation war und ist: Wir sind und bleiben, beim Anwerfen der großen Maschine, unbezahlte Arbeitnehmer für die großen Digital Player, deren Datenmengen und vernetztes Wissen über uns und unsere Vorlieben entscheiden, inklusive jenen von ganzen Städten, Regionen, Nationen und Republiken,

die Französische

mit eingeschlossen, letztlich der ganzen f*cking Welt … Wenn ich zum Beispiel alleine bin, verbringe ich mehr Zeit im Internet … mein Smartphone zeigt mir sofort meine Bildschirmzeit an und siehe da, meine Disziplin, Bücher zu lesen und zu schreiben hat stark nachgelassen … 1000 und eine Sache interessiert mich …

immer irgendwie

genug, um mich an der Leine durch die digitale Manege zu führen … Funktionieren tut es nur, weil ich es zulasse, weil man mich ständig mit genügend spannendem Futter versorgt … Noch sind keine Hörgeräte, Treppenlifte, Rollatoren und Windeln für Erwachsene dabei, aber ich warte täglich darauf, mit hoch erhobener …

drohender Faust!

Doch seit letztem Freitag, dem Tag der Arbeit, langt mir das Warten nicht mehr: Mitnichten! Es regt mich auf, dass wir uns über 1000 Dinge erregen, aber nicht unseren eigenen Anteil, an der großen Scheiße erkennen wollen, als hätten wir uns selber mit Unschuld geimpft, oder einer seltenen Form von

digitaler Amnesie.

Auch kann man die Muster der vielen sogenannten „Experten“ wie bei Marc z.Bsp. erkennen, nämlich, dass sich schlechte Nachrichten grundsätzlich besser als Gute verkaufen … und dass man bereits Vorhandenes, unsere Realität dermaßen vage beschreibt, als wäre es die Zukunft, ganz in Stil & Ton von Karl Valentin, der sagte

„Hoffentlich

Wird es nicht so schlimm, wie es schon ist!“ … um dann irgendwo, auf den ganzen Artikel zu verweisen, der einem, ganz sicher, immerhin ist er ein Experte, die ganze Wahrheit und wirklich und wahrlich nichts als die ganze nackte Wahrheit erzählt … Beim ADAC gibt es auch Experten … Angeblich auch bei

Volkswagen, BMW,

Mercedes, Opel, Porsche und Audi … Warum die vielen Experten in Politik und Wirtschaft irgendwie die falsche Glaskugel benutzen, wo es doch Palantir gibt, erschließt sich mir nicht nur nicht, sondern lässt mich eher stark bis drastisch verzagen, wo doch der Name „Volks-Wagen“ doch schon genug

Selbsterklärend ist,

oder etwas nicht? … Schon der Golf 4 war zu teuer, weil man ihm all den Quatsch einbaute, den verspielte Ingenieure im meinten reinschrauben zu müssen … von seinen Nachfolgern, einschließlich der hybriden Geschwister wollen wir gar nicht reden … Passend dazu der Trend in meinem Freundeskreis

Auto-Abschaffung,

welch tolles Wort … Immer mehr meiner Freunde verkaufen ihr Trojanische Pferd, dass ständig auf falschen Hufen steht, „Winter.- oder Sommer-Reifen? … ständig Wehwehchen hat, Rückrufaktionen und Inspektionen braucht, die immer teurer werden, die noch dazu zu sogenannten IT-Events mit Termin

und Laptop verkommen

und das man zu allem Glück ständig im Stau steht, wo wir Lebenszeit verschenken, während der Wert des ganzen Geräts so dynamsich unter mir wegschmilzt, wie die Eisberge, an denen sich verzweifelte Eisbären genauso panisch und hilflos fesklammern, wie unser romantisch verklärter Blick, beim Anblick

Gelber Engel,

die früher Vaters alten VW Variant, ein Vorgänger vom Kassenschlager Passat, das ein oder andere Mal aus der Patsche halfen, wenn dem weinroten Heckmotor-Vehikel die Puste ausging, weil schlechter Sprit, oder überhitzte Bremsen bei den Kassler Bergen, die Panik tiefe Furchen in Mutters Gesicht

schnitzten,

während wir uns heute vor lauter Autos kaum noch bewegen können … „Wer zum Teufel fährt die alle? Warum sind heute so viele Kisten auf den Straßen und damals so wenige? Unsere Widervereinigung erklärt das nicht alleine, ganz im Gegenteil … wo wir wieder bei ChatGPT und der digitalen

Glaskugel landen.

Vielleicht sollten wir wieder anfangen, in den Spiegel, statt die Daten sammelnde Kugel zu nehmen … alles was wir sind und tun, finden wir vor und in uns … Warum sich die Sehnsüchte, Wünsche und Hoffnungen über Umwege vom Internet sagen lassen, wenn man sich die Frage gemütlich auf der Coach, oder dem …

Sofa, mit ’nem Glas Wein …

Stellen kann … ?

Eben …

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